Die 40er Jahres des 20. Jahrhundert
- 1940

01.01.1940 Luftschutzbunker werden gebaut
Der Bau von Luftschutzbunkern in Bochum und Wattenscheid wird begonnen.
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12.06.1941 Britische Bomber über dem Revier
Die Industriestädte Bochum und Duisburg werden Ziele schwerer Angriffe durch britische Bomber. Der deutsche Wehrmachtsbericht gibt dazu bekannt: »Der Feind warf in der letzten Nacht an mehreren Orten Nord- und Westdeutschlands Spreng- und Brandbomben. In Köln, Duisburg und Bochum entstande [...]
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06.07.1941 Christian-Dietrich-Grabbe-Woche
Im Bochumer Stadttheater findet die Christian-Dietrich-Grabbe-Woche statt Die »Christian-Dietrich-Grabbe-Woche« im Bochumer Stadttheater unter der Leitung von Saladin Schmitt ( 15. 4. 1919) bringt das Werk eines Dichters auf die Bühne, der u. a. aufgrund seines Dramas »Die Hermannsschlach [...]
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21.07.1941 Station 1: Franziskanerkloster / Christ-König-Kirche
Am 21. Juli 1941 holte die Gestapo in Rheinland und Westfalen zu einem Schlag gegen den Franziskanerorden wegen angeblich regimekritischer und "defätistischer" Veröffentlichungen aus. Die Klöster wurden geschlossen, die Ordensangehörigen aus Rheinland und Westfalen ausgewiesen. Bei der D [...]
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06.09.1941 Britischer Angriff auf Bochum
Die britische Luftwaffe fliegt einen Angriff gegen den Raum Bochum. Laut Wehrmachtsbericht erleidet die Zivilbevölkerung »einige Verluste an Toten und Verletzten«.
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01.12.1941 Station 1: Franziskanerkloster / Christ-König-Kirche
Im Dezember 1941 wurde P. Dr. Gangulf Korte als 1. Vikar an die Christ-König-Kirche versetzt und wirkte dort bis zu seinem Weggang nach Paderborn im Sommer 1943 als Mitinitiator der Vinzenz-Konferenz.
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01.01.1942 Juden deportiert
Im Januar 1942 beginnen die Deportationen der noch in Bochum lebenden jüdischen Bevölkerung. Insgesamt fallen mindestens 700 Juden aus Bochum und Wattenscheid dem Holocaust zum Opfer
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20.01.1942 Wannseekonferenz
Die Wannseekonferenz beschließt die „Endlösung der Judenfrage". Die Massendeportationen in die Konzentrationslager und Vernichtungslager im Osten haben bereits im Laufe des Jahres 1941 begonnen. Eine vorläufgie Gedenkliste enthält die Namen von 500 Bochumer und 77 Wattenscheider Juden, [...]
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02.06.1942 erster größerer Luftangriff
Der erste größere Angriff traf den Stadtteil Dahlhausen. Insgesamt wurden 15 Sprengbomben, 2000 Stabbrandbomben, 300 Phosphorbrandbomben und eine Kautschukbenzinbrandbombe in der Zeit von 1.05 bis 2.40 abgeworfen. 21 Verletzte mussten versorgt werden.
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18.06.1942 Trauerfeier für Opfer des Pfingstangriffs
es fand die Trauerfeier für die Opfer des Pfingstangriffs auf dem Hauptfriedhof am Freigrafendamm statt. Vor dem Hintergrund eines NS-Monumentalbaus wurde sie von den Machthabern auch zu Propagandazwecken bentuzt.
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10.07.1942 Großoffensive
Die britische Luftwaffe setzt die Großoffensive gegen das Ruhrgebiet fort. 1304 t Bomben fallen auf Bochum und Gelsenkirchen Die britische Luftwaffe setzt die Großoffensive gegen das Ruhrgebiet fort. 1304 t Bomben fallen auf Bochum und Gelsenkirchen
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mehr lesen- 1943

13.01.1943 Luftangriff auf Riemke
Luftangriff auf den Stadtteil Bochum-Riemke. 250 Stabbrandbomben wurden in der Zeit von 19.25 bis 19.50 abgeworfen. Sie hinterliessen ein Todesopfer und 19 Verletzte
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08.02.1943 Göbbels verkündet 'Totalen Krieg'
Die Zivilbevölkerung bekam seit dem Frühjahr 1943 mit voller Härte zu spüren, was der 'totale Krieg' bedeutete, den Göbbels im Berliner Sportpalast verkündete
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05.03.1943 Grössere Luftangriffe auf das Revier
Die britische Luftwaffe fliegt einen Großangriff auf Essen, bei dem rund 80 Minen, 1000 Sprengbomben, 125 000 Stabbrandbomben und 17 000 Phosphorbrandbomben abgeworfen werden. 461 Menschen werden bei dem Angriff tötet und 1593 verletzt. 50 000 Essener werden obdachlos, da 3000 Häuser zerst [...]
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07.05.1943 Heinrich König gestorben
Prominente Opfer sind zum Beispiel Heinrich König, der Vorsitzende der Bochumer SPD, und Fritz Husemann, Reichstagsabgeordneter und Vorsitzender des ‚Alten' Bergarbeiterverbandes. Beide werden auch später noch gnadenlos von den Nationalsozialisten verfolgt. Heinrich König, der zunächst [...]
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14.05.1943 Großangriff auf Bochum
In der Nacht erlebte Bochum einen schweren Großangriff. Mehr als 360 Personen fanden den Tod, mehr als 1000 wurden verletzt. Das Rathaus erlitt schwere Schäden: Das Dachgeschoss und das fünfte Obergeschoss brannten völlig aus, das vierte teilweise.
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17.05.1943 Möhnetalsperre gesprengt
Britische Bomber zerstörten in der Nacht mit Spezialsprengbomben die Staumauer, mehr als 130 Millionen Tonnen Wasser ergossen sich ins Ruhrtal, über 1000 Menschen sterben. In Bochum wurde die Eletrizitäts- und Wasserversorgung fast völlig lahm gelegt.
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12.06.1943 Pfingstangriff
Am 13. und 14. Mai sowie 12. und 13. Juni erfolgen die ersten von 150 größeren Bombenangriffen auf Bochum. Insgesamt werden 550.000 Bomben auf der Stadt niedergehen.
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26.06.1943 Kinderheim zerstört
Durch einen Bombenangriff wurde das Kinderheim zerstört und 104 Kinder im Keller verschüttet. 65 von ihnen konnten nur noch tot geborgen werden.
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07.10.1943 Neue britische Angriffe
Die britische Luftwaffe setzt die Großoffensive gegen das Ruhrgebiet fort. 1304 t Bomben fallen auf Bochum und Gelsenkirchen.
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mehr lesen- 1944

28.02.1944 Heinrich Flottmann tot
Heinrich Flottmann (*24. 12. 1875, Bochum), Industrieller und Erfinder.
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01.07.1944 Endphase des Krieges
Wie in vielen deutschen Städten, so war auch in Bochum in der Endphase des Krieges ein Arbeitslager auf dem Gelände des Bochumer Vereins mit KZ-Häftlingen entstanden; es war eine Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald. Die Häftlinge, meist Juden, mussten in der Rüstungsindustri [...]
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01.09.1944 Zwangsarbeiter
Im Spätherbst 1944 sind insgesamt etwa 32.500 Zwangsarbeiter und -arbeiterinnen und Kriegsgefangene in Bochum registriert, es gibt mehr als 100 Lager.
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04.11.1944 70 000 Obdachlose in Bochums Zentrum
Am Abend zwischen 19.00 und 20.00 Uhr fliegen etwa 700 britische Bomber den schwersten von insgesamt 150 größeren Luftangriffen auf Bochum. Das Ruhrgebiet als Ballungszentrum und Waffenschmiede ist eines der Hauptangriffsziele der alliierten Streitkräfte, wobei Bochum die ersten schwere [...]
mehr lesen- 1945

10.04.1945 Einmarsch der Amerikaner
Einmarsch der Amerikaner in Bochum, die eine vom Bombenkrieg völlig zerstörte Stadt vorfinden.
Der zweite Weltkrieg und die Zeit des Nationalsozialismus ist für die Bochumer zu Ende. Die Bilanz ist verheerend.
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10.04.1945 Alliierte Regierung kontrolliert Revier
In Reims, dem Hauptquartier des Oberbefehlshabers der alliierten Streitkräfte in Europa, US-General Dwight D. Eisenhower, unterzeichnen Vertreter des deutschen Oberkommandos die bedingungslose Kapitulation der deutschen Streitkräfte. Einen Tag später wird die Unterzeichnung im sowjetischen [...]
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16.04.1945 Stadtverwaltungen in alliierten Händen
Die alliierten Militärbehörden beginnen mit der Reorganisation der Stadtverwaltungen. In verschiedenen Städten, so in Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen, werden kommissarische Oberbürgermeister ernannt und ein kollegiales Leitungsgremium für die verschiedenen Bereiche der Verwaltung eingeset [...]
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08.05.1945 Menschen kehren zurück in zerstörte Städte
Unmittelbar nach Kriegsende strömen die Bewohner des Ruhrgebiets zurück in ihre Städte. Viele von ihnen waren während der Bombenangriffe aus dem Industriebezirk geflohen. Auch die Kinder kehren aus der Kinderlandverschickung heim und treffen auf völlig zerstörte Städte. Obwohl im Verg [...]
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01.07.1945 Zahl der Kriegs- und NS-Opfer nicht mehr feststellbar
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Terrorherrschaft sind auch im Ruhrgebiet zahllose Opfer zu beklagen. An den Fronten des Kriegs waren 1 911 300 Soldaten der deutschen Wehrmacht gefallen, von denen rund 15 500 aus Dortmund, 12 300 aus Duisburg, 4800 aus Ober [...]
mehr lesen- 1946

13.01.1946 IG Bergbau gegründet
In Bochum wird die IG Bergbau gegründet. Bochum wird Sitz der Hauptverwaltung
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mehr lesen- 1947

08.12.1947 Der NEUE CHOR der Stadt Bochum wird gegründet
Der Neue Chor der Stadt Bochum wurde 1947 von Günter Hildebrandt, musikalisch ambitionierter Autodidakt, in den Trümmern Bochums als "Junger Chor" gegründet.
Hildebrandt verstand es, die Jugendlichen im Sinne einer neuen Jugendmusikbewegung um sich zu scharen. Die m [...]
mehr lesen- 1948

03.04.1948 Neue Zeitung für das Ruhrgebiet
Im Ruhrgebiet erscheint die erste Ausgabe der »Westdeutschen Allgemeinen Zeitung« (WAZ). Die Journalisten Erich Brost und Jakob Funke gründen das Blatt in Bochum unter der Lizenz der britischen Militärregierung. Es ist die erste Zeitung, die im gesamten Ruhrgebiet sowie angrenzenden Gebie [...]
mehr lesen- 1949

01.01.1949 Demontage
Essener Demontagearbeiter verweigern mit Belegschaftsmitgliedern die Demontage des Bochumer Vereins.
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04.08.1949 Ausland befriedigt über Wahlausgang
Bei den Wahlen um ersten Deutschen Bundestag erringt die CDU 139 von 402 Mandaten, dicht gefolgt von der Sozialdemokratie mit 131 Sitzen. Weit abgeschlagen werden die Kommunisten, die sich bei 5,6% der abgegebenen Stimmen mit 15 Mandaten im ersten frei gewählten deutschen Parlament seit 17 [...]
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04.09.1949 Schalla neuer Intendant in Bochum
Mit einer Inszenierung der Komödie »Maß für Maß« von William Shakespeare debütiert Hans Schalla als Intendant des Bochumer Stadttheaters. Drei Monate zuvor hatte sein Vorgänger Saladin Schmitt mit der Romanze Cymbeline« desselben Dichters im letzten Mal Premiere. Auch unter Schall [...]
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24.09.1949 erste Inszenierung unter Schalla
Der neue Bochumer Intendant Hans Schalla bringt als erste Inszenierung William Shakespeares »Maß für Maß« auf die Bühne.
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